Adenauer in Moskau

Die Mutter eines Kriegsgefangenen dankt Adenauer nach seiner Rückkehr aus Moskau im September 1955.
Die Mutter eines Kriegsgefangenen dankt Adenauer nach seiner Rückkehr aus Moskau im September 1955. (Bild: Bundesarchiv)

Karl Paulmaier spricht über seine plötzliche Freiheit

Im September 1955 verhandelt Bundeskanzler Konrad Adenauer in Moskau über die Rückkehr der letzten deutschen Kriegsgefangenen. Karl Paulmaier erinnert sich, wie über den Lager-Lautsprecher verkündet wird: „Die Deutschen werden entlassen.“ Kurz darauf steht das Lagertor offen, die Gefangenen können sich frei bewegen. An Flucht denkt nun keiner mehr. Im Dezember werden die verbliebenen Deutschen im Entlassunglager Revda zusammengelegt. Sie wissen nicht, dass sie zu der Gruppe der „nichtamnestierten Schwerverbrecher“ gehören. Die Hoffnung, noch vor Weihnachten heimkehren zu können, erfüllt sich nicht. Paulmaier tritt am 5. Januar 1956 die Reise in die Bundesrepublik an.

14 – Nach Adenauers Besuch

Paulmaier erzählt, wie 1955 Lautsprecher aufgestellt werden. Die Botschaft: Nach Adenauers Besuch werden die Deutschen entlassen. Plötzlich ist das Lagertor geöffnet.

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Themen-Artikel: Deutsche Kriegsgefangene in der Sowjetunion