Gefangennahme

Portrait Karl Paulmaier
Wehrmachtssoldat Karl Paulmaier vor seiner Gefangennahme (Bild: Familienbesitz)

Karl Paulmaier spricht über seine Gefangennahme

Am 8. Mai 1945 kapituliert das deutsche Militär, der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. An dem Tag beginnt die Gefangenschaft Karl Paulmaiers, die 11 Jahre andauern wird. Seine Einheit versucht erfolglos, den sowjetischen Truppen zu entkommen. Bei Deutschbrod (Tschechien) nehmen die Sowjets Paulmaier gefangen – zusammen mit tausenden deutschen Soldaten. In Fußmärschen werden die Kriegsgefangenen durchs Land getrieben. „Wir sind den ganzen Tag lang gelaufen, bei Nacht haben wir zum Ausruhen in den Straßengräben gelegen“, erzählt er. Den sowjetischen Truppen fallen in kürzester Zeit zigtausende Gefangene in die Hände, es fehlt an Verpflegung. Bereits in den ersten Tagen sterben viele geschwächte Kriegsgefangene.

2 – Die Gefangennahme

Paulmaier erzählt, wie er nach der Gefangennahme vor eine Entscheidung gestellt wird. Ein langer Fußmarsch endet in einem Waldlager.

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Themen-Artikel: Deutsche Kriegsgefangene in der Sowjetunion